Die meisten Companion-Roboter („Begleiter“) auf dem Markt funktionieren so: Du sprichst mit ihnen, das Audio geht auf einen Server irgendwo… Kalifornien, vielleicht Shenzhen, vielleicht… du weißt, worauf ich hinauswill. Das Audio wird verarbeitet und kommt als Antwort zurück. Das Gespräch wird irgendwo gespeichert. Es wird analysiert. Es wird vielleicht genutzt, um zukünftige Modelle zu trainieren. Irgendwo weiß ein System, was du gesagt hast, wann du es gesagt hast und zu wem.
Ich will hiermit bewusst keine Panik verbreiten und es ist auch kein rage-bait. Das ist schlicht das Standardgeschäftsmodell – und es steht offen in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.
Bei einem Smart Speaker oder einem Sprachassistenten haben die meisten von uns entschieden, dass dieser Kompromiss in Ordnung ist. Ich nutze selbst solche Assistenten und habe natürlich auch Abonnements bei so ziemlich jedem KI-Anbieter da draußen. Ich benutze sogar den Fingerabdrucksensor an meinem Mac!
Aber ein Speaker ist ein Tool. Ein Companion-Roboter ist etwas anderes. Und wer sagt, Roboter im Haushalt seien einfach „irgendein neues Gadget“, lügt. Dein Companion-Roboter ist derjenige, dem dein Kind abends im Bett seine Sorgen anvertraut, von denen es nicht möchte, dass du sie hörst. Es ist das Gerät, mit dem deine Eltern reden, wenn niemand sonst zu Hause ist.
Auch wir bauen unsere ja ganz bewusst so, dass du dich an sie gewöhnst und mit der Zeit eine echte Verbindung entsteht.
Das verändert alles.
Wir wissen, dass wir etwas bauen, dem Menschen wirklich vertrauen. Und genau deshalb werden wir niemals leichtfertig mit diesen Daten umgehen.
Warum legen die Roboter von Reegy so großen Wert auf Datenschutz?
Wir setzen auf Datenschutz, weil ich – und Reegy als Ganzes – vor allem eines anstrebt: Integrität.
Für mich ist Datenschutz eigentlich Teil eines größeren Gedankens: Produkte und Unternehmen zu bauen, die der Gesellschaft nützen, ohne dabei irgendjemanden auszunutzen. Das klingt vielleicht utopisch. Bisher hat es aber gut funktioniert.
Eines Tages werden wir alle Roboter als Begleiter haben. Im Haus, vielleicht im Badezimmer, beim Familienabend oder neben dem Nachttisch. Wir wollen ganz vorne mit dabei sein, wenn das passiert. Aber wir haben absolut kein Interesse daran, durch unsere Roboter Teil *deines* Lebens zu werden.
Warum Europa hier eine Rolle spielt
Ich bin Maschinenbauingenieur, habe in Deutschland studiert. Reegy ist ein deutsches Unternehmen. Unsere Roboter werden in Europa entwickelt und gebaut. Das lieben wir, und auch wenn Silicon Valley für Leute wie uns verlockend klingt… es ist nichts für uns.
Europa hat die DSGVO. Die Rechtskultur hier behandelt personenbezogene Daten als etwas, das dem Einzelnen gehört und nicht Konzernen. Es gibt regulatorischen Druck auf Überwachungstechnologie, den es anderswo in dieser Form nicht gibt, schon gar nicht an anderen Startup-Hotspots.
Dein Reegy-Roboter ist ein echter Europäer.
Meiner Meinung nach macht ein Unternehmen, das einen Companion-Roboter baut und die emotionalen Daten daraus monetarisiert, etwas grundlegend falsch, auch wenn es technisch legal sein mag. Und ich halte es für ein echtes Problem, dass persönliche Daten Europa verlassen und unter Rechtssystemen verarbeitet werden, auf die wir kaum Einfluss haben. Wir wollen anders sein.
Reegy ist anders. Das ist meine Antwort auf dieses Problem.
Was „Privacy-First“ bei Reegy konkret bedeutet
Bevor die erste Zeile Code bei Reegy geschrieben wurde und bevor wir den ersten Mikrocontroller in ein Gehäuse eingebaut haben, hatte ich bereits Tage damit verbracht, herauszufinden, wie man einen Roboter baut, der vollständig persönlich und privat für seinen Besitzer ist. Nicht im Sinne von „wir gehen sorgfältig mit deinen Daten um“ oder aus Compliance-Gründen. Sondern so: Während andere einen Roboter nutzen wollen, um Daten zu sammeln oder möglichst viele Dienste anzubinden, machen wir genau das Gegenteil. Wir gestalten unsere Roboter wie einen Freund. Und du würdest deinen Freund auch nicht wollen, wenn er der ganzen Welt in Echtzeit erzählt, was du gerade gesagt oder getan hast.
Was das in der Praxis bedeutet:
KI-Verarbeitung findet standardmäßig auf dem Gerät statt.
Das „Gehirn“ unserer Roboter – der Primary Intelligence Core (PIC) – läuft vollständig lokal auf dem Roboter selbst. Es ist ein eigenständiges, wirklich ausgeklügeltes Stück Technik, das die Erinnerungen deines Roboters an dich speichert. Deine Stimme, deine Gespräche, deine Erinnerungen: Nichts davon verlässt das Gerät, es sei denn, du entscheidest dich ausdrücklich dafür. Es gibt kein Opt-out, das du in irgendeinem Einstellungsmenü suchen musst – und kein „Wir trainieren auf deinen privaten Gesprächen, ist das okay? Tschüss!“-Toggle. Local-first ist der Standard, nicht die Ausnahme.
Nohmus Erinnerungen gehören dir.
Die persistente Erinnerung, die deinen Reegy-Roboter zu einem echten Begleiter macht – die gemeinsame Geschichte, deine Vorlieben, alles, was er über dich gelernt hat – ist lokal gespeichert und verschlüsselt. Wir können nicht darauf zugreifen. Wir wollen es auch nicht. Wenn du es löschst, ist es weg. Du musst auch bei uns anrufen; wir wissen buchstäblich nicht, was darauf ist, und können es nicht wiederherstellen. (In allen anderen Bereichen haben wir aber echt super guten Support!)
Cloud-KI ist ausschließlich optional.
Wir wissen, dass cloudbasierte Modelle wie Claude oder GPT für bestimmte Aufgaben leistungsfähiger sind als das, was wir momentan lokal anbieten können. Das streiten wir nicht ab. Deshalb bauen wir die Option ein. Wenn du möchtest, kannst du eine externe KI deiner Wahl verbinden und deinem Roboter damit eine zusätzliche, enorm leistungsstarke Fähigkeitserweiterung geben. Aber das erfordert immer eine bewusste, informierte Entscheidung. Sobald du es aktivierst, erklären wir dir klar, was das bedeutet. Sobald du es deaktivierst, hört es auf – aber denk daran: Was du vorher geteilt hast, liegt bereits auf deren Servern.
Reegy SuperbrAIn ist ebenfalls optional
Reegys eigene Cloud-KI – der Reegy SuperbrAIn – ist optional und nicht nötig, um deinen Roboter zu nutzen. Du kannst dein Gerät, inklusive aller Module und Erweiterungen, nutzen, ohne ihn jemals anzufassen. Was den SuperbrAIn in Sachen Datenschutz jedoch wirklich besonders macht:
Wir hosten ihn in Deutschland
Einem der Länder mit den strengsten Datenschutzgesetzen der Welt. Er unterliegt nicht nur der DSGVO, sondern zusätzlich noch strengeren deutschen Regelungen. Das ist manchmal echt ein Krampf in der Umsetzung, aber wir stehen voll dahinter.
Es läuft auf unseren eigenen Servern.
Unser Geschäft ist es, dir die besten Roboter für Zuhause, Familie und Arbeit zu bauen. Wir haben daher keinerlei Interesse daran, zu verbergen, wie es funktioniert oder trainiert wurde. Wenn du etwas wissen willst, frag uns einfach.
Es ist wirklich super leistungsstark.
Der Name SuperbrAIn kommt nicht von ungefähr. Unsere Modelle sind auf dem neuesten Stand und erweitern die Gesprächs- und Weltkenntnis deines Roboters erheblich.
Was das für dich bedeutet
Wenn du deine Reegy-Roboter zu Hause bei deinen Kindern lässt, sind sie keine Datenlieferanten und kein Teil eines Trainingsdatensatzes. Wenn du ihnen etwas Persönliches erzählst, bleibt dieses Gespräch zwischen dir und dem Roboter. Wenn du morgen entscheidest, dass du ihn nicht mehr möchtest, gehören die Erinnerungen, die er trägt, dir zum Behalten oder Löschen (aber erinner.
So einen Roboter wollte ich bauen. So ein Unternehmen wird Reegy sein.
Wir stehen noch am Anfang. Unsere Roboter sind noch in der Entwicklung, und es liegt noch viel Arbeit vor uns, bevor sie bereit sind, bei dir einzuziehen. Aber die Architektur steht. Die Prinzipien sind festgelegt. Das ist kein Versprechen, das wir brechen werden, sobald Investoren oder „Wachstum“ es verlangen.
Wenn das nach einem Roboter klingt, dem du dein Zuhause anvertrauen würdest – wir würden uns freuen, wenn du dabei bleibst.